Grüner Strom - Was steckt dahinter?

Es ist kein Geheimnis, dass die Erde sich zunehmend erwärmt. Der Mensch beschleunigt diesen Prozess mit seinem Beitrag.

Was macht der Mensch?

Unzählige Maschinen rattern in diversen Fabriken pausenlos. Fast jeder besitzt heutzuge ein Smartphone, mobile Computer oder Spielekonsolen. Alle diese Geräte benötigen für ihren Einsatz jedoch Strom. Für die Stromerzeugung wird Energie durch Verbrennung von Kohle, Öl oder Gas erzeugt. Dabei entsteht Kohlendioxid. Das ist ein Treibhausgas, das von Bäumen gespeichert und in Sauerstoff umgewandelt wird. Durch die zunehmende Weltbevölkerung müssen jedoch immer mehr Waldflächen weichen, um Platz für den Ackerbau zu schaffen.

Was ist grüner Strom?

Grüner Strom ist eine elektrische Energie, die aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird. Die Herstellung erfolgt durch eine umweltfreundliche Verfahrensweise und wird aus der Windenergie, der Sonne, der Wasserkraft und der Biomasse gewonnen.

Vorteile von Ökostrom

Der größte Vorteil ist, dass dieser Vorgang frei von Kohlendioxid ist. Ökostrom verbessert den Anteil der erneuerbaren Energien. Somit wird der Verbrauch von fossilen Energieträgern reduziert. Das wiederum veranlasst eine Reduktion des kostenintensiven Import von Erdöl.

Der Ausbau von Ökostromanlagen schafft Arbeitsplätze. Wer auf Ökostrom wechselt, reduziert seinen persönlichen Kohlendioxidausstoß um 80 Prozent. Je mehr Verbraucher zum grünen Strom wechseln, desto mehr Finanzmittel werden in den Ausbau erneuerbaren Energieanlagen investiert. Die steigende Anzahl der Ökostromverbraucher sorgen auch für mehr Wettbewerb im Strom Vergleich. Die Produktion von grünem Strom wird immer günstiger. Darum wird er auch zu Hause immer billiger. Je nach Region und Stromverbrauch des Haushaltes können mehrere 100 Euro im Jahr eingespart werden.

Nachteile von Ökostrom

Die Betriebskosten bei der Energieerzeugung aus Biomasse sind sehr hoch. Windkraftenergien unterliegen starken Schwankungen. Aus diesem Grund muss diese Stromversorgung mit anderen Kraftwerken gesichert werden. Dennoch sind die Vorteile beim Ökostrom höher als die die Nachteile.

Anbieter für Ökostrom

Umweltorganisationen empfehlen einige unabhängige Ökostrom-Anbieter. Dennoch sollten sich Verbraucher ein eigenes Urteil machen. Der Stromkunde macht Tarifvergleiche http://www.online-stromvergleich.net/ und achtet darauf, welcher Strompreis und welche Tarifkonditionen mit diesen Ökostromtarifen verbunden sind. Nur so findet man den Ökostrom-Anbieter seiner Wahl.

Ökostrom-Gütesiegel

Der Ökostrom wird entweder ganz oder teilweise aus regenerativer Stromproduktion gewonnen. Das wirkt sich positiv auf eine umweltschonende Energieerzeugung und Energienutzung aus. Die Verbraucher fördern den nachhaltigen Ausbau von Anlagen zur regenerativen Stromversorgung.

Die Ökostrom-Zertifikate sind Nachweise für die Stromproduktion aus regenerativen Stromquellen und umweltfreundlichen Bedingungen der Stromproduktion. Laut Umweltverbänden und der Stiftung Warentest werden solche Gütesiegel als besonders wertvoll angesehen. Auch einige TÜV-Zertifikate sins sehr hochwertig einzuschätzen.